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Wohninvestments: Transaktionsvolumen rund 50 % über Vorjahr
INVESTITIONEN
10/17/2017
Wohninvestments: Transaktionsvolumen rund 50 % über Vorjahr

Im dritten Quartal 2017 wurde ein Transaktionsvolumen von rund 4,5 Milliarden Euro auf dem deutschen Wohninvestmentmarkt erreicht, ein Plus von 50 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Insgesamt sind 127 Transaktionen gezählt worden, etwas weniger als im Vorjahreszeitraum. In den ersten drei Quartalen des Jahres 2017 beträgt das Gesamtvolumen rund 10,5 Milliarden Euro bei nun 306 Transaktionen.

"Nach rund sechs Milliarden Euro im ersten Halbjahr 2017 zeigt sich der deutsche Wohninvestmentumsatz auch im dritten Quartal nach wie vor in sehr guter Verfassung", sagt Ulrich Jacke, Geschäftsführer der Dr. Lübke & Kelber GmbH. "Das ist vor allem auf die gestiegenen Preise zurückzuführen, da sich die Anzahl gehandelter Wohnungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sogar leicht verringert hat."

Im dritten Quartal 2017 wurden 30.500 Wohnungen gehandelt. Wie schon im ersten Halbjahr 2017 sind keine größeren Portfoliodeals registriert worden. Der größte Deal des dritten Quartals ist der Kauf von rund 4.500 Wohnungen und 180 Gewerbeeinheiten in Nordrhein-Westfalen durch Velero Partners GmbH mit insgesamt 300.000 Quadratmetern.

Gestiegene Preise bei kleinteiligem Transaktionsgeschehen

Der Durchschnittspreis je gehandelter Wohneinheit lag im dritten Quartal 2017 bei rund 148.500 Euro, also 17 Prozent höher als die 126.750 Euro im ersten Halbjahr 2017. Im Vergleich zum dritten Quartal 2016 mit damals noch 98.600 Euro ist der Durchschnittspreis je gehandelter Wohneinheit um rund 50 Prozent gestiegen. Mit 35,5 Millionen Euro lag das durchschnittliche Transaktionsvolumen der Deals über dem Niveau des ersten Halbjahres 2017. "Ein anhaltender Trend ist der weiterhin von recht kleinteiligen Transaktionen geprägte Wohnimmobilienmarkt", sagt Jacke. So wurde im dritten Quartal 2017 kein Deal mit mehr als 5.000 Wohneinheiten registriert - im Durchschnitt wurden nur 240 Wohnungen pro Transaktion gehandelt.

B-Städte bleiben attraktiv

"Der Preisanstieg ist zwar über die gesamte Breite des Marktes zu erkennen, jedoch zogen die Preise vor allem in den Top-Lagen der Großstädte noch einmal deutlicher an", erläutert Jacke und ergänzt, "Investoren weichen vor dem Hintergrund der deutlich erhöhten Preise in den Metropolen zunehmend auf kleine Städte aus." 68 Prozent der gehandelten Wohneinheiten befinden sich in B-Städten. Deren Preisdifferenz gegenüber den Top 7 Städten zeigt sich deutlich an ihrem unterproportionalen Anteil am Gesamtvolumenumsatz von lediglich 59 Prozent.

Deutsche Investoren dominieren weiterhin den Investmentmarkt

Das Investitionsvolumen deutscher Investoren im dritten Quartal 2017 liegt bei rund 3,7 Milliarden Euro. Damit dominieren sie wie schon im ersten Halbjahr 2017 mit einer Gewichtung von 82 Prozent des Transaktionsvolumens das Marktgeschehen.
Internationale Investoren vereinen mit circa 800 Millionen Euro rund 18 Prozent.

Gesamtjahresvolumen von mehr als 16 Milliarden Euro prognostiziert

Auch im dritten Quartal 2017 stellt Dr. Lübke & Kelber Research fest, dass Wohnimmobilien ein weiterhin sehr beliebtes Investment sind. "Aufgrund der sich immer mehr verstärkenden Angebotsknappheit von Bestandsobjekten, speziell in den Ballungsräumen, nimmt die Zahl der Deals von Projektentwicklungen deutlich zu. Zusätzlich ist ein steigendes Ausweichen auf noch renditeträchtige B-Städte zu verzeichnen", fasst Jacke den Bericht zusammen.

Dr. Lübke & Kelber Research geht angesichts der positiven Entwicklung des dritten Quartals 2017 davon aus, dass das Vorjahresvolumen von 13,88 Milliarden Euro überschritten wird. Aktuell wird erwartet, dass ein Gesamtjahresvolumen von mehr als 16 Milliarden Euro umgesetzt werden könnte.


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